System

Wie Camados funktioniert.

Jede Box trägt dieselbe Software. Welche Rolle sie spielt, entscheidet sich erst beim Einrichten, nicht beim Bauen.

Der Aufbau

Sechs Bausteine, ein System.

Die App

Steuert alles und spricht im Heimnetz direkt mit den Boxen.

Die Box-Schnittstelle

Lautstärke, Klang, aktive Quelle, laufender Titel und Gruppenzustand sind sauber abfragbar. Wer will, baut sich eigene Steuerung daran.

Die Einrichtung

Einmalig über eine Direktverbindung. Danach schaltet sie sich ab und stört das WLAN nicht mehr.

Updates über die Luft

Neue Funktionen kommen von selbst, und die ganze Gruppe bleibt auf demselben Stand. Sicherheitsupdates sind immer kostenlos.

Das Heimnetz zuerst

Die Musik läuft in deinem Heimnetz, auch zwischen den Boxen einer Gruppe. Der Ton läuft nicht über meine Server.

Deine Daten

Für Konto, Download, Updates und die Lizenz für Gruppen nutzt Camados eine Cloud. Eine Gruppe braucht deshalb spätestens alle 30 Tage Internet.

Aufstellungen

Wie viele Boxen, welche Rollen.

Stereo · links + rechts

Verfügbar

Das klassische Paar in einem Raum. Zwei Boxen werden ein Lautsprecher.

Stereo mit Subwoofer · 2.1

In Arbeit

Das Paar bekommt einen eigenen Tieftöner als dritten Kanal.

Mehrere Boxen, dieselbe Quelle

In Arbeit

Mehrere Boxen sollen dasselbe spielen, zum Beispiel auf einer Feier im ganzen Haus.

5.1 · Heimkino

Geplant

Vorne links, Mitte, rechts, hinten links und rechts plus Tiefton. Braucht den Verteiler am Fernseher.

Gleichlauf

So genau spielen die Boxen zusammen.

Zwei Boxen klingen nur dann wie eine, wenn sie denselben Ton im selben Moment abgeben. Gemessen wird deshalb der Versatz: wie weit der Ton der einen Box vor oder hinter dem der anderen liegt. Während Musik läuft, meldet jede Box, wann sie welchen Ton abgibt. Die führende Box der Gruppe vergleicht diese Meldungen und berechnet daraus den Versatz. Die App zeigt ihn im Expertenmodus an.

Geprüft mit einem unabhängigen Mikrofon. Ob diese Zahl stimmt, habe ich im Juli von außen gemessen. Ein Messmikrofon am Rechner hat zehn Minuten lang Testtöne aus beiden Boxen aufgenommen, links einen steigenden und rechts einen fallenden Ton, damit sich beide in der Aufnahme trennen lassen. Aus der Aufnahme habe ich den Versatz berechnet und mit den Werten in der App verglichen. Sie passen zusammen: Ein fester Versatz zwischen den Boxen blieb nicht übrig, und die Schwankung entsprach der App, nachdem ich abgezogen hatte, was der Raum selbst an Ungenauigkeit in die Mikrofonmessung bringt.

Die Werte. Das Stereo-Paar erreicht mein Ziel: In der Hälfte der Messungen lagen die beiden Boxen weniger als 21 Mikrosekunden auseinander, in 9 von 10 weniger als 74. Mit Subwoofer habe ich zuletzt im August gemessen, noch mit einer älteren Firmware. Seitdem hat sich das Stereo-Paar deutlich verbessert, mit Subwoofer habe ich noch nicht neu gemessen. 2.1 ist noch in Arbeit.

AufstellungHälfte unter9 von 10 unter
Stereo-Paar (2.0)16.09.2026, mit Musik, höchster Wert 108 µs21 µs74 µs
2.1: links gegen rechts14.08.2026, 10 Minuten Musik, ältere Firmware50 µs150 µs
2.1: Subwoofer gegen das Paar14.08.2026, kein Wert über 1 ms60 µs115 µs
Mein Ziel30 µs80 µs

Zum Vergleich: In 21 Mikrosekunden legt der Schall etwa 7 Millimeter zurück. 300 Mikrosekunden entsprechen etwa 10 Zentimetern, das hört man nicht als Echo, sondern als leicht unscharfe Mitte. In der App leuchtet „synchron“, solange der Versatz unter 0,2 Millisekunden bleibt.